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Labor-Untersuchungen:
In der Ordination durchgeführt werden
Coagulocheck für Marcoumar und Sintrom Patienten und
Blutzuckerbestimmungen.
Laboruntersuchungen werden ansonsten im
Labor Ihrer Wahl durchgeführt.
Ärzte / Fachärzte f Medizinisch-Chemische
Labordiagnostik
A-1010 Wien, Ebendorferstr 6, Lorber
Johannes Dr
A-1090 Wien, Schwarzspanierstr 15,
Birkmayer Labor & MEDINFO
A-1090 Wien, Michelbeuerng 1a, Endler
Thomas Doz Prim Dr
A-1180 Wien, Gymnasiumstr. 39,
IMCL - Institut f. Labordiagnostik
A-1190 Wien, Saarpl 9 , Med.
diagnostisches Labor Dr Dostal
A-1200 Wien, Dresdner Str 32, Labors Mühl-Speiser
Die Befunde werden mittels spezieller medizinischer
Datenübertragung vom Labor direkt in Ihre Karteikarte
übertragen.
EKG und Langzeit-EKG
Ruhe-EKG, Belastungs-EKG und Holter-EKG sind die 3 wichtigsten
elektrophysiologischen Standarduntersuchungen des Herzens.
Sie dienen dem Nachweis bzw. Ausschluß organischer
Herzerkrankungen. Schon aus dem Ruhe-EKG (mit 12 Ableitungen)
sind wichtige Aussagen über den Herzrhythmus, etvl.
Überleitungsstörungen, die Herzachse, eine Hypertrophie
(Herzmuskelerkrankung) oder Zeichen des Sauerstoffs- oder
Elektrolyt-Defizits möglich.
Das Holter-EKG wurde bereits 1960 vom Flugzeugingenieur
gleichen Namens zur Überwachung des Herzens von Langstreckenpiloten
entwickelt. Dieses sog. 24 Stunden EKG ( besser 72 Std.)
dient der Entdeckung von Herzrhythmusstörungen, die
nur bei organischer Herzerkrankung von Bedeutung sind. Ihre
Therapiewürdigkeit und ein evtl. Therapieerfolg kann
mit dem Holter-EKG dokumentiert werden. Auch eine vorübergehende
Myokardischämie (Sauerstoffnot des Herzens) kann so
im Tagesablauf entdeckt werden, auch wenn sie klinisch stumm
verläuft. Wenn diese Episoden häufiger auftreten
sind sie aber als Ischämiebelastung von großer
Bedeutung.
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EKG:
Dieses liefert für die Erkennung einer KHK meist nur
bescheidene Hinweise und eignet sich daher nicht für
die Früherkennung einer koronaren Herzkrankheit. Erst
während eines Angina-Pectoris Anfalles findet man im
EKG häufig Veränderungen, die als ST-Streckensenkungen
bezeichnet werden und sich nach Abklingen des Anfalles wieder
zurückbilden.
Außerdem geben Merkmale eines abgelaufenen Herzinfarktes
im Ruhe-EKG Hinweise auf das Vorliegen einer Koronarerkrankung.
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Belastungs
EKG (Ergometrie):
Was ist die Ergometrie
?
• Die quantitative Messung und Beurteilung der körperlichen
Leistungsfähigkeit durch einen Fahrradtest.
Ziel der Ergometrie:
Beurteilung des Funktionszustandes der Herzkranzgefäße
bei Patienten mit typischen oder atypischen Brustschmerz
(Verdacht auf koronare Herzkrankheit), oder bei Patienten
mit entsprechenden Risikofaktoren.
• Als Eignungstest für kardial besonders belastende
berufliche oder andere Tätigkeiten und zur Bestimmung
der Leistungsfähigkeit.
• Zur Prognoseabschätzung bei bestimmten Herz-Kreislauferkrankungen.
(z.B: vor Trainingsbeginn)
• Zur Verlaufskontrolle nach medikamentöser oder
chirurgischer Therapie am Koronarsystem oder nach Herzinfarkt.
• Zur Klärung der Frage, ob eine kardiale Therapie
wirkt und um diese zu optimieren.
• Zur Langzeitbeobachtung bei Patienten mit koronarer
Herzerkrankung.
• Zur Untersuchung von Patienten mit rezidivierenden
Herzrhythmusstörungen.
Wann darf eine Ergometrie nicht erfolgen ?
Bei Erkrankungen des Herzkreislaufsystems mit erheblicher
Funktionsbeeinträchtigung, also bei Zeichen der Herzschwäche
durch einen Klappenfehler, einer Herzmuskelerkrankung oder
einer KHK.
• Bei schweren Herzrhythmusstörungen.
• Bei Thrombosen.
• Bei schwerem arteriellem Hochdruck.
• Bei schwerem pulmonalem Hochdruck.
• Bei symptomatischer Aortenstenose
Wann muß die Ergometrie abgebrochen werden
?
• Bei Beschwerden von Seiten des Nervensystems. (z.B:
Schwindel)
• Bei zunehmendem Brustschmerz.
• Bei zunehmender und schwerer Atemnot.
• Bei EKG-Veränderungen mit zunehmenden Herzrhythmusstörungen.
(z.B: Kammertachykardien oder Vorhofflattern)
• Zunehmende EKG-Veränderungen der Erregungsleitung
oder Erregungsrückbildung.
• Ausgeprägte Veränderungen des Blutdrucks
(Abfall, zu geringer oder zu starker Anstieg)
Werter Patient !
Bitte am Morgen der Untersuchung keine Medikamente nehmen,
diese könne nach der Untersuchung eingenommen werden.
Ziehen Sie bitte Baumwollkleidung an (Turnhose, Jogginganzug,
Trainingshose) und dazu Baumwollsocken.
Ein Handtuch nicht vergessen, es besteht die Möglichkeit
danach zu duschen.
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Blutdruck
Der Blutdruck ist eine wesentliche Messgröße
des Körpers, insbesondere der Herz- und Kreislauffunktion.
Eine Reihe von Erkrankungen ist mit Veränderungen des
Blutdrucks verbunden. Dazu zählen, natürlich neben
des krankhaft erhöhten Blutdrucks (Hypertonie), vor
allem Herz- und Nierenerkrankungen. Aber auch akute Erkrankungen
wie Infektionen können mit einer vorübergehenden
Veränderung des Blutdrucks einhergehen.
Die Höhe des Blutdrucks wird in Millimeter (mm) Quecksilbersäule
(Hg) gemessen. Ein normaler Blutdruck von 120 mm Hg bedeutet,
dass der Druck des Blutes Quecksilber in einem Rohr um 120
mm anhebt.
Liegt der untere Blutdruckwert (diastolischer Wert) über
90 mm Hg oder der obere Wert (systolischer) über 140
mm Hg in Ruhe, spricht man von Bluthochdruck (Hypertonie).
Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Ursachen für
Herz-, Gefäß- und Nierenkrankungen.
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Echokardiographie:
Die Ultraschalluntersuchung des Herzens ist bei vielen Fragestellungen
ein unerläßliches Hilfsmittel zur Diagnose und
Therapieplanung geworden. Das sogenannte "B- Bild"
zeigt (wie auch bei anderen Ultraschalluntersuchungen im
Bauchbereich etc.) zweidimensionale Schnitte durch das Organ,
der "M- Mode" kann funktionelle Informationen
vor allem über den zeitlichen Ablauf der Herzaktion
liefern, die Doppleruntersuchung (inklusive Farbdoppler)
gibt Aufschluß über Strömungsverhältnisse
in verschiedenen Lokalisationen z.B. im Bereich der Herzklappen.
Sie brauchen sich auf die Untersuchung nicht speziell vorzubereiten.
Meist werde ich die Untersuchung zum routinemäßigen
Ordinationstermin durchführen, in Einzelfällen
wird sie gesondert vereinbart werden. Sollte Ihr betreuender
Internist die Echokardiographie nicht selbst durchführen,
kann auch eine gezielte Zuweisung erfolgen, Sie erhalten
dann den Befund sofort nach der Untersuchung ausgehändigt.
Fragestellungen z.B.:
• Größe der Herzhöhlen (linker und
rechter Vorhof, linke und rechte Kammer, Abgang der Hauptschlagader
etc.)
• Dicke des Herzmuskels (z.B. bei Bluthochdruck oder
Herzmuskelerkrankungen)
• Beschaffenheit und Funktion der Herzklappen, Ausschluß
von Undichtheiten bzw. Einengungen
• Pumpleistung des Herzens
• Ausschluß einer Reihe weiterer krankhafter
Veränderungen, z.B. Narben nach Infarkten
• Verlaufskontrollen von Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenerkrankungen,
Kontrollen nach Herzoperationen
• Kontrollen nach medikamentöser Therapie
Werter Patient !
Um eine gute Qualtiät zu gewährleisten, soll ihre
Haut fettfrei sein. Bitte duschen Sie vor der Untersuchung
am Morgen und cremen Sie sich nachher nicht ein.
Ich bitte Sie anzurufen, falls Sie den Termin nicht wahrnehmen
können, denn für Sie wurde ca. 1 Stunde reserviert
und diese kann sonst nicht an andere wartende Patienten
vergeben werden.
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Ultraschall:
Vorbereitung für Ultraschalluntersuchungen:
Herzuntersuchung: keine
Schilddrüsenuntersuchung: keine
Halsgefäße: keine
Bauch: unbedingt mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung
nicht essen (nüchtern)
Ultraschall-Geräte arbeiten nicht mit Strahlen, sondern
mit Schallwellen. Diese Wellen liegen mit mehr als 20.000
Schwingungen pro Sekunde oberhalb der menschlichen Hörgrenze.
Ein Schallkopf wird von außen an die zu untersuchende
Körperstelle gelegt, man bringt vorher ein durchsichtiges
Kontakt-Gel auf die Haut auf (geruchlos, schadet der Haut
nicht). Gemessen wird die Zeit, die eine Ultraschallwelle
benötigt, um von der Schallquelle auf ein "Hindernis"
zu treffen und von dort als "Echo" wieder zurückgeworfen
zu werden. Diese Information zeigt sich dann auf einem Videobild
als helle oder dunkle Schattierung und kann dort auch festgehalten
und aufgezeichnet werden. Besonders dichte Konsistenz (Knochen)
erscheint sehr hell, Flüssigkeiten dunkel, weil diese
den Schall passieren lassen.
Auch zur Abklärung anderer Befunde (Zysten, Wucherungen,
unklare Bauchbeschwerden, Durchblutungsstörungen verschiedener
Körperregionen, unterstützend zur Krebserkennung)
eignet sich die Methode bestens.
Werter Patient!
Damit die Untersuchung erfolgreich durchgeführt werden
kann, bitten ich Sie um Ihre Mithilfe.
Bitte beachten Sie:
Vor der Ultraschall Untersuchung 4 Stunden nichts essen,
am Tag vorher blähende Speisen meiden.Kommen sie mit
voller Harnblase zur Untersuchung.
   
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Schilddrüsen
Ultraschall:
Die Schilddrüse ist ein kleines weiches
Organ, das vor der Luftröhre liegt. Die Schilddrüsenhormone
haben wichtige Funktionen für den gesamten Stoffwechsel.
Zur Bereitstellung der Schilddrüsenhormone benötigt
die Schilddrüse unter anderem Jod. Da wir in Österreich
zu wenig Jod in der Nahrung haben, kann die Schilddrüse
häufig ihre Aufgabe nicht erfüllen. Sie fängt
an zu wachsen, um auf diese Weise vermehrt Jod aufzunehmen.
Auf dem Boden solcher zunächst einfacher Schilddrüsenverdickungen
(Kropf = Struma) können im Laufe von Jahren und Jahrzehnten
weitere Schilddrüsenerkrankungen entstehen:
• ohne und mit Knoten
(ein Knoten = Struma uninodosa,
mehrere Knoten =Struma multinodosa)
• ohne und mit Funktionsstörungen
• selten auch maligne Veränderungen
Unabhängig von einer Schilddrüsenvergrößerung
können eine Über- oder eine Unterfunktion und
auch eine Schilddrüsenentzündung bestehen. Wie
bei allen Erkrankungen ist die Voraussetzung für eine
erfolgreiche Behandlung die Diagnose, zu der die Sonographie
einen wertvollen Beitrag leistet.

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Carotis
Duplex (Ultraschall Halsgefäße)
Aufgrund der geringen Toleranz des Gehirnes gegenüber
Sauerstoffmangel nehmen die Hirngefäße innerhalb
der Gefäßsystems eine Sonderstellung ein.
Da die großen hirnversorgenden Arterien des Halses
sowohl im 2D-Bild als auch dopplersonographisch (= Duplexsonographie)
gut erfaßt werden können, habe ich diese Untersuchungsmethoden
für meine Patienten, bei denen Verdacht auf Erkrankung
dieser Gefäße besteht, seit 6 Jahren in mein
diagnostisches Repertoir aufgenommen.
Durch frühzeitige Erfassung hochgradiger Carotis-interna-Verengungen
konnten einige Patienten einer desobliterierenden Operation
zugeführt und damit ein möglicher Insult vermieden
werden.
   
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Spirometrie (Kleine
Lungenfunktion)
Dabei wird das Aus- und Einatemluftvolumen sowie die Beziehungen Volumen
/ Zeit gemessen.
Unter SPIROMETRIE versteht man die Messung gewisser Lungenvolumina.
Bei der Durchführung der Messungen wird unter Anleitung über
ein Mundstück in ein Gerät geblasen. Wichtig ist die Verwendung
einer Nasenklemme, um das unwillkürliche Atmen durch die Nase
zu verhindern.
4 Grundmessgrößen sind für die Diagnose einer
Atemwegs-erkrankung notwendig:
• FVC: Das ist jene Luftmenge, die nach tiefster
Einatmung vollständig und so schnell wie möglichausgeatmet
werden kann.
• FEV1: Das ist jene Luftmenge, die nach einer
vollständigen Einatmung in der ersten Sekunde verstärkt
ausgeatmet werden kann. Der Wert heißt auch 1-Sekundenkapazität.
• FEV1/FVC: Das ist ein Maß für den Atemwiderstand,
wobei ein errechneter Wert unter 90% verdächtig ist.
• Atemfluß: Die "Atemflüsse"
erfassen die kleinen Atemwege. PEF= maximal exspiratorischer Fluß
(peack expiratory flow), MEF 75 - 25 = der "Atemfluß"
in Litern pro Sekunde zwischen 75 und 25% der FVC.
Bei Einschränkung der Lungenfunktion wird ein Broncholyse - Test
durchgeführt. Bei normaler Lungenfunktion und Angaben über
Atemnot wird ein unspezifischer inhalativer Provokationstest an die
Spirometrie angeschlossen. Die Erkrankung Asthma kann dadurch einwandfrei
bestätigt oder ausgeschlossen werden.
Broncholyse Test
Bei einer Einschränkung der Lungenfunktion wird ein Medikament
(Betamimetikum) inhaliert. Anschließend wird die Spirometrie
wiederholt. Eine Besserung beweist das Vorliegen eines Bronchospasmus
(Bronchialmuskelkrampf) im Sinne einer obstruktiven Bronchitis oder
Asthma bronchiale. Die Wirksamkeit der geplanten Therapie wird dadurch
von vorne herein bewiesen.
Inhalativer Provokationstest
Bei normaler Lungenfunktion und Angaben über langwierigem Husten
oder Atemnot besteht die Notwendigkeit der Durchführung eines
Inhalativen Provokationstests. Dabei wird eine dosierte harmlose Reizung
der Bronchien durch Inhalation eines Bronchkonstriktors vorgenommen.
Beim positiven Testergebnis kommt es zu einer Verschlechterung der
Lungenfunktion im Sinne eines Bronchospasmus (Verkrampfung der Bronchialmuskeln).
Dadurch wird eine sogenannte bronchiale Hyperreaktivität (Überempfindlichkeit)
aufgedeckt. Dieses Phänomen gehört definitionsgemäß
zu der Erkrankung Asthma bronchiale. Andere Untersuchungen wie Allergie-Test
können dann angeschlossen werden.
Der Inhalative Provokationstest ist ein hochqualitativer Test, der
imstande ist Frühformen der Erkrankung "Asthma bronchiale"
aufzudecken. Diese Untersuchung kann ich in meiner Ordination nicht
selbst durchführen, wenn erforderlich, überweise ich Sie
an das Funktionslabor, KLinik für Innere Medizin IV im Wr. AKH,
wo ich früher selbst tätig war.
Messung des Atemwegswiderstandes
Diese Messung gibt Hinweise auf die Lokalisation einer Atemwegsobstruktion
(Behinderung der Luftströmung innerhalb der Atemwege).
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Leistungsdiagnostik (kostenpflichtig)
Optimieren Sie Ihr Training mit einem leistungsdiagnostischen
Test. Aufgrund der Testresultate kann das Training zielgerichtet gestaltet
und der Trainingserfolg objektiv überprüft werden.
Unser Angebot
• Leistungs- und Trainingsanalyse für
Fitness-, Breiten- und Leistungssport
• Trainingsberatung
• Betreuung und Beratung beim „Abnehmen
mit Sport“ für alt und jung.
•
Berechnung von % Körperfett
• Body
Mass Index
• Laktat messung
• Kalorienverbrauchbeechnungmessung
Das Training gilt es optimal zu gestalten. Die Trainingsbereiche und
die damit gekoppelten Trainingsintensitäten richten sich an die
gestellten Ziele. Mit dem Laktattest können die Trainingsbereiche
ermittelt und für die Trainingsplanung angewendet werden. Die
häufig weit verbreitete Meinung es werde zu hart trainiert muss
relativiert werden. Ein Training mit zu tiefer Intensität bringt
ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg. Wie lange und in welchen
Trainingsbereichen (Intensitäten) trainiert hängt primär
von den persönlichen Voraussetzungen und den Zielen ab.
Mythos
"Fettverbrennungszone"
Seit mehreren Jahren hält sich
in der Fitnessbranche hartnäckig der Mythos der "Fettverbrennungszone".
In unserer Trainingsberatung zeigen wir Ihnen auf, dass eine optimale
"Fettverbrennung" nicht auf tiefe Trainingsbereiche beschränkt
ist. Im Gegenteil; wer konstant bei einer zu geringen Intensität
trainiert, wird im Fettstoffwechselbereich keine Fortschritte erzielen!
Dabei halten wir uns an die physiologischen Grundlagen und nicht an
zweifelhaften "Studien" oder weit verbreiteten Mythen.
Philosophie - Leistung ist nicht gleich Ausdauer
Das Training soll optimal gestaltet werden. In Abhängigkeit von
den persönlichen Voraussetzungen und Zielen soll das Training
bezüglich Dauer, Häufigkeit und Trainingsintensität
individuell geplant werden. Den Aspekten Leistungsfähigkeit und
Ausdauerfähigkeit wird besonders Rechnung getragen. Eine Zunahme
der Leistungsfähigkeit bedeutet nicht automatisch eine Steigerung
der Ausdauerfähigkeit (z.B. eine verbesserte Marathonzeit). Im
Gegenteil; durch ein falsch ausgelegtes Training wird die Leistung
u.U. auf Kosten der Ausdauerfähigkeit gesteigert (z.B. durch
unzweckmässiges Intervalltraining). In unserer Beratung zum Test
zeigen wir Ihnen anhand der physiologischen Grundlagen, was es für
einen optimalen Trainingserfolg zu beachten gilt.
Laktatmessung und "anaerobe Schwelle"
In der ganzen Bandbreite einer körperlichen Leistung finden im
Körper aerobe (mit Sauerstoff) und anaerobe (ohne Sauerstoff)
Energiegewinnungsprozesse statt. Bis zum Erreichen der "anaeroben
Schwelle" kann der Organismus ein Gleichgewicht von Laktatproduktion
und Laktatabbau halten. Oberhalb der Schwellenleistung kommt es zu
einer Akkumulation von Laktat. Der Laktatwert an der anaeroben Schwellenleistung
ist individuell verschieden. Bei Untrainierten Person liegt er deutlich
über der klassischen 4mmol-Schwelle. Bei gut trainierten Personen
i.d.R. deutlich darunter.
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Operationsfreigaben
nach Dr. W. Scheibelhofer (www.internist.at):
Die interne Operationsfreigabe:
wird von fast allen Spitalsabteilungen vor geplanten Operationen verlangt.
Ziel ist es Kosten (teure Aufnahmetage im Spital) zu sparen und einen
möglichst kurzen Spitalsaufenthalt zu ermöglichen. Wenn
Sie bereits mit allen Befunden fix und fertig untersucht im Krankenhaus
erscheinen, können Sie oft noch am selben Tag operiert werden.
Nachteil der ambulanten Operationsfreigabe ist zweifellos ein Mehraufwand
für Sie. Sie müssen die verlangten Befunde (Labor, meist
auch Herz/Lungenröntgen, manchmal noch andere Befunde und schließlich
die interne Freigabe) mitbringen. Nach dem Wunsch einiger Chirurgen
sollen die Befunde nicht älter als maximal 2 Wochen sein. Natürlich
hängt dies auch von Alter, Gesundheitszustand, Größe
und Dauer der Operation ab. Welche Befunde genau verlangt werden,
steht in einem Merkblatt, das Sie von Ihrem Spital bei der Terminvereinbarung
überreicht bekommen (haben sollten). Sobald Sie daher den Operationstermin
erfahren, sollten Sie sich einen kleinen Zeitplan zurechtlegen:
Zuerst brauchen Sie "Zuweisungen"
und zwar im Normalfall vom Praktischen Arzt, er gibt Ihnen:
eine Zuweisung zum Labor (Blutuntersuchung, Harnuntersuchung)
eine Zuweisung zum Herz/Lungenröntgen (viele
Spitäler verlangen dies erst bei Patienten über 40 Jahren)
und eine Facharztzuweisung zum Internisten - wenn
Sie nicht ohnehin noch einen Facharztschein für das derzeitige
Quartal besitzen, oder als Versicherter von BVA,KFA,VA oder SVA ohnehin
einen Vorrat an Krankenscheinen zu Hause haben.
Dann brauchen Sie Termine:
und zwar beim Internisten (er untersucht Sie, macht ein EKG und meist
einen Lungenfunktionstest, beratet Sie, und schreibt Ihnen die benötigte
"Operationsfreigabe").
Für eine Terminvereinbarung
können Sie sich bei mir (1190 Wien, Philippovichgasse 2-4/6/3,
alle Kassen ) entweder telefonisch unter Tel:
01/369 54 85 oder per E-mail
anmelden.
Vorher sollten Sie womöglich im Labor
und Röntgen gewesen sein, damit Sie die Befunde für die
Freigabe zeigen können und nicht wo möglich noch eine zweiten
Termin beim Internisten brauchen, falls irgendwelche unklare Befundergebnisse
vorliegen.
Für Labor und Röntgen brauchen Sie meist keine Terminvereinbarungen;
sicherheitshalber rufen Sie aber zuvor in der Röntgenordination,
die Sie besuchen wollen, an; zum Labor gehen Sie am Morgen, ohne vorher
zu frühstücken (außer Sie sind Diabetiker, dann nehmen
Sie Ihr Insulin und Ihr Frühstück wie immer ein).
Welche Probleme treten oft auf?
Manchmal geht sich der ganze Zeitplan nicht so wie oben skizziert
aus - oft haben Sie die Labor- und Röntgenbefunde noch nicht
in der Hand, wenn Sie zum Internisten kommen. Manchmal waren Sie auch
noch gar nicht bei diesen Untersuchungen, vielleicht haben Sie noch
nicht einmal die Zuweisungen!
Das ist meist nicht so schlimm!
Die Zuweisungen für Labor und Röntgen kann Ihnen
auch der Internist ausstellen, und wenn er aus der Befragung
und Untersuchung den Eindruck hat, dass eine schwere Erkrankung
unwahrscheinlich ist, wird er Ihnen die "Freigabe"
möglicherweise auch ohne diese Befunde schreiben (allerdings
mit dem Hinweis an das Spital, dass die Befunde ihm noch
nicht vorlagen und daher im Spital angeschaut werden müssen).
Falls die Laborwerte oder der Röntgenbefund Ihnen beim
Durchlesen bedenklich erscheinen ist es am Besten,
Sie rufen mich an und wir besprechen den Befund. Laien sind
oft durch ganz unwichtige Abweichungen beunruhigt, und der
Arzt kann Ihnen sagen, ob der Befund noch weiter abgeklärt
werden muss, besondere Maßnahmen rund um die Operation
notwendig sind, der Befund ein Hindernis für die Operation
darstellt, oder ob Sie ihn ignorieren können.
Sagen Sie am Telefon, dass Sie einen Operations-Freigabe-Termin
brauchen denn dann ist meine Ordinationshilfe gleich
im Bilde, dass die Sache dringend ist und kann Ihnen einen
kurzfristigen Termin geben. Sie bekommen in der Regel den
Befund (Operationsfreigabe) inklusive EKG und Lungenfunktion
gleich mit nach Hause.
Operations-Freigabe und oft gestellte offene Fragen
vor Operationen:
• Eigenblutspende : Wenn Ihnen von
der chirurgischen Abteilung empfohlen wurde, ein Depot eigenen
Blutes anzulegen, müssen Sie damit 6 Wochen vor dem
Operationstermin beginnen, wenn Sie das Maximum von 4 Konserven
erreichen wollen. Setzen Sie sich mit einer Eigenblut-Bank
in Verbindung, um Termine zu vereinbaren. Wenn Sie nicht
ganz gesund oder schon älter sind, brauchen Sie schon
vor der 1.Eigenblutspende eine interne Freigabe !
Blutbanken in öffentlichen Spitälern:
Blutbank Krankenhaus Lainz
Telefon: 01/ 801 10-2760 Ambulanzzeiten: Montag bis Freitag
von 8 bis 15 Uhr, tel. Anmeldung erforderlich.
Institut f.Blutgruppenserologie im AKH (nur f.AKH-Patienten!)
Tel. 01/ 40400 7501 Ambulanzzeiten: Montag bis Freitag von
7h30 bis 15 Uhr, tel. Anmeldung erforderlich
Private Blutbanken: (Kosten werden aber meist vom
Spital, in dem die Operation durchgeführt wird, bezahlt):
Rotes Kreuz 1040 Wien Wiedner Hauptstraße 32, Fr.
Dr. Winter Tel. 01/589 00-210 , tel. Anmeldung erforderlich.
Blutbank Austria, 1080 Wien, Hamerlingplatz 8 Tel. 01/ 408
89 00 , tel. Anmeldung erforderlich
Labor Birkmayer, 1090 Wien, Schwarzspanierstr.15, Tel. 01/
402 23 67 76, tel. Anmeldung erforderlich.
Der Vorteil der Eigenblutspende
ist, dass man ohne Fremdblut auskommt, oder zumindest weniger
Fremdblut braucht (und somit das freilich geringe Restrisiko
einer Infektion weiter verringert);
der Nachteil ist, dass die Eigenblutspende
den Körper belastet und manche Personen auch nur sehr
langsam Blut nachproduzieren.
• Vollnarkose oder regionale
Anästhesie: Viele Patienten (und auch Ärzte)
meinen, dass eine Vollnarkose immer die belastendere Methode
ist, und halten die nur auf den betroffenen Körperteil
beschränkte (regionale) Schmerzausschaltung auf alle
Fälle für schonender - dies stimmt so aber nicht*.
Bei einer Vollnarkose hat der Narkosearzt
eine weitgehende Kontrolle über Ihre Körperfunktionen,
und kann etwa den Blutdruck genau regeln; bei einer Lumbalanästhesie
(Kreuzstich, Ihre untere Körperhälfte wird für
mehrere Stunden empfindungslos) muss oft viel Flüssigkeit
infundiert werden, um ein zu starkes Absinken des Drucks
zu verhindern; der Sympatikotonus in der oberen Körperhälfte
(ein Maß für den Stress) nimmt zu - dies kann
wieder ein schwaches Herz belasten.
Für Lungenkranke ist aber meist die Lumbale schonender.
Somit ist bei einem Gesunden die Wahl -
Vollnarkose oder nicht - von den persönlichen Vorlieben
des Patienten abhängig, bei Patienten mit Zusatz-Erkrankungen
muss der Arzt entscheiden, was für Sie günstiger
ist. Auch für eine Regionale Anästhesie brauchen
Sie eine interne Freigabe.
Angst, "Alles" im Operationssaal mitzubekommen,
brauchen Sie nicht zu haben - Sie erhalten zusätzlich
ein Medikament, von dem Sie zwar nicht einschlafen, Sie
sind jedoch auch nicht mehr "ganz da".
Was Sie noch beachten sollten:
Aspirinhaltige Medikamente (z.B.Thrombo-ASS
und viele Schmerz- und Grippemittel enthalten Acetylsalizylsäure,
also Aspirin) sollen mindestens eine Woche vor geplanten
Operationen abgesetzt werden, da sie die Blutungsneigung
nach Operationen verstärken können; die meisten
Spitäler raten auch, die Antibabypille einen kompletten
Zyklus lang vor der Operation zu pausieren, da eine erhöhte
Neigung zu Thrombosen bestehen kann - natürlich muss
dann für eine sichere Empfängnisverhütung
in dieser Zeit gesorgt sein, sprechen Sie darüber mit
Ihrem Arzt.
Das "Superaspirin" Clopidogrel (PLAVIX)
muss ebenfalls eine Woche vor Operationen pausiert werden;
wenn Sie es allerdings wegen eines kurz zurückliegenden
Gefäßeingriffes (etwa wegen eines Stents) nehmen
müssen, sprechen Sie bitte vor dem Pausieren mit dem
verschreibenden Arzt!
Auch scheinbar harmlose Naturheilmittel
wie Ginseng, Knoblauch, Gingko können nach neueren
Forschungsergebnissen die Blutungsneigung verstärken
und sollen 1 Woche vor der Operation abgesetzt werden!
Ein spezielles Problem besteht bei Patienten die mit den
gerinnungshemmenden Substanzen Marcoumar
oder Sintrom behandelt werden - sie sollen
rechtzeitig vor der geplanten Operation mit ihrem behandelnden
Arzt und der operativen Spitalsabteilung über eine
Strategie (Ersatz durch Heparinspritzen, etc.) sprechen.
Melden Sie auch bei der internen Untersuchung und dann nochmals
im Spital eventuelle Medikamenten-Allergien
(schreiben Sie sich die betreffenden Medikamente auf einen
Zettel und legen Sie den in Ihr Geldbörsel, ebenso
wie eine Liste aller Medikamente, die Sie derzeit einnehmen
!); und wenn Sie seltenere Medikamente einnehmen, nehmen
Sie sich einen kleinen Vorrat mit in das Spital, dort ist
nicht immer alles gleich vorhanden.
Melden Sie es bitte auch, wenn Sie oder nahe Familienangehörige
an häufigen Thrombosen (Bildung von
Blutgerinnseln) leiden oder umgekehrt besonders stark
bluten, wenn Sie sich verletzen; und überlegen
Sie schon vor dem Arztbesuch, ob es bei Ihnen bei früheren
Operationen irgendwelche Probleme gab, etwa verzögertes
Aufwachen, starke Übelkeit, Berichte des damaligen
Narkosearztes über Schwierigkeiten beim Einführen
des Luftschlauches (Tubus) in die Luftröhre, oder über
einen plötzlichen Temperaturanstieg (maligne Hyperthermie)
während der Narkose, etc.
Eine gründliche internistische Untersuchung, bei der
auch diese Probleme angesprochen werden, wird Ihnen die
Operation risikoloser gestalten, und mithelfen, Ihnen einen
möglichst kurzen Spitalsaufenthalt ohne Überraschungen
zu garantieren!
Warum die internistische Voruntersuchung zunehmend
wichtiger wird: Bisher hatte die Voruntersuchung
des Internisten nur den Zweck, im Sinne einer „Freigabe“
grünes Licht für einen Eingriff zu geben, eventuell
bis dahin unbekannte Krankheiten zu entdecken und noch vor
der OP zu behandeln, und eine Abschätzung des Risikos
zu bieten.
Derzeit setzt jedoch eine unauffällige,
aber in ihrer Tragweite noch gar nicht recht abschätzbare
Revolution ein: eine moderne Operationsvorbereitung durch
den Internisten kann Leben retten. Studien haben gezeigt,
dass eine Vorbehandlung mit einigen Medikamenten die Gefahren
rund um Operationen zumindest statistisch deutlich senken
können, und zwar handelt es sich um die Betablocker,
vermutlich auch die Statine, und um die strengere Kontrolle
des Blutzuckers in der Zeit rund um die OP.
Nicht jeder Patient kommt für diese Vorbereitung in
Frage, sondern es muss das individuelle Risikoprofil des
Patienten analysiert und eventuelle Kontraindikationen (also
Gründe, die bei einem Patienten gegen ein spezielles
Medikament sprechen) berücksichtigt werden.
Auch organisatorisch ist diese neue Strategie nicht einfach:
der OP-Kandidat muss schon rechtzeitig vor der OP vom Internisten
gesehen werden, und der Internist muss mit diesen neuen
Maßnahmen nicht nur selbst vertraut sein, sondern
auch auf die Zusammenarbeit mit der operierenden Abteilung
bauen können. Trotz dieser Probleme glaube ich, dass
die Bedeutung der präoperativen internistischen Begutachtung
in den nächsten Jahren stark zunehmen wird.
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Impfungen:
http://www.reisemed.at/country/countries.html
www.zecken.at
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